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Nun zur Darstellung über dem
Treppenaufgang:
Die wirtschaftliche Grundlage Schleusingens, ursprünglich
zahlreiche Mühlen, Hammerwerke, Eisen- und Kupferhämmer usw. und
später Fabriken und Betriebe, entstanden vor den Toren der
Stadt, am Fuße der Burg und ihrer Umgebung.
Glas und Geschick, das war es, worauf man für die weitere
wirtschaftliche Entwicklung setzte. Wie bereits erwähnt, fanden
in diesem Bereich viele Menschen Arbeit. Und Geschick brauchten
die Arbeiter in dem alten Glashüttenbetrieb. Einmal abgesehen
von der schweren körperlichen Arbeit, hatten die alten Glasöfen
mit ihren Kühl- und Holztrockenöfen einen besonderen Reiz. Vor
der hellen Feuersglut hantierten die Arbeiter mit Pfeife und
Schere sozusagen freihändig, sie stellten ihre Produkte noch
ohne Formen her.

Glashüttenerzeugnisse und die Waren der
Glasinstrumentenfabrikation fanden seit Beginn des Jahrhunderts
auf Grund guter Qualität und günstiger Preise ihren Absatz nicht
nur in Deutschland. Zu den Abnehmern zählten sogar Österreich,
England und Amerika.
Auch nach 1945 war die Nachfrage groß und ein Teil der
Produktion ging in den Export. Mitte unseres Jahrhunderts waren
demzufolge in dem industriearmen Schleusingen besonders große
Hoffnung mit de Entwicklung diese Industriezweiges, der in
unserer Stadt eine feste Tradition besitzt, verbunden.
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