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Altendambach

Altendambach ist eine kleine Gemeinde am Südhang des Thüringer Waldes. Seit Juli 2019 ist sie ein Ortsteil der Stadt Schleusingen.

 

Die Gemeinde liegt auf einer Höhe von ca. 500 m NN, erstreckt sich auf einer Länge von ca. 1,3 km und liegt eingebettet zwischen dem „Suhler Berg“ im Norden und dem „Erlauer Berg“ im Süden. Topographisch ist Altendambach ein Straßendorf.

 

Mitte des 14. Jahrhunderts wird „Tambach“, wie der Ort damals genannt wurde, erstmals  urkundlich erwähnt.    

Über Jahrhunderte war der Wald die Haupterwerbsquelle für die Bewohner der abgeschiedenen Waldgemeinde. Neben kargem Feldbau und Viehhaltung wirkten im Dorf vor allem Holzhauer, Stellmacher, Schindelmacher, Wagner u. ä. aber auch Harzer, Köhler und Aschenbrenner.

Dambach hatte bereits 1514 einen Förster und schon 1585 eine Schule. Im Dezember 1617 wurde nach einer Bauzeit von nur 10 Monaten die neue Kirche geweiht.

Zu den bekanntesten Persönlichkeiten des Ortes gehört Johann Adam Melsheimer (1683–1757). Er war fast 40 Jahre Förster und kurpfälzischer reitender Jäger im Soonwald und wird auch als  historisches Vorbild für den “Jäger aus Kurpfalz“ genannt.

 

Heute ist Altendambach ein attraktives Dorf mit ca. 300 Einwohner. Die Wohn- und Wirtschaftsgebäude sind meist im hennebergisch-fränkischen Fachwerkstil erbaut worden und prägen auch noch heute das Dorfbild. Die waldreiche Umgebung bietet viele Möglichkeiten für Wanderungen und Erholung in der Natur.

Drei Vereine und die freiwillige Feuerwehr gestalten gemeinsam und mit großem Engagement das  geistig kulturelle und sportliche Leben im Dorf. Das neue Vereinshaus bildet den Mittelpunkt für die gesellschaftliche Tätigkeit zur Steigerung der Lebensqualität und der Förderung des Zusammenhaltes im Ort.

 

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